Anwendungsgebiete Leinsamen

Anwendungsgebiete Leinsamen

Innere und äußere Anwendung von Leinsamen

Leinsamen sind vor allem aufgrund ihrer Wirkung bei Magen-Darm-Erkrankungen bekannt. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um Beschwerden wie einem Reizdarm oder Problemen mit der Verdauung handelt. Das natürliche Nahrungsergänzungsmittel soll in diesem Bereich gegen alle Probleme helfen. Ebenso haben Leinsamen den Ruf, wirksam gegen Ausstülpungen an der Darmwand zu sein. Nicht nur die Symptome, sondern auch die Schmerzen sollen mit der Einnahme des Nahrungsmittels gemildert werden.

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@ Verena Münch / pixelio.de

Leinsamen gegen Entzündungen

Das Nahrungsergänzungsmittel lässt sich aber nicht nur gegen Verdauungsprobleme einsetzen. Ebenso sind die Inhaltsstoffe von Leinsamen dafür bekannt, gegen Entzündungen wirksam zu sein. Vor allem lassen sich durch die Einnahme Entzündungen der Magendarmschleimhaut sowie Darmentzündungen vorbeugen. Der Grund hierfür besteht in den Schleimstoffen, die 5 % der Inhaltsstoffe ausmachen. Mit einer schützenden Schicht legen sich diese auf Magen sowie Darm und bilden einen Hautschutz.

Leinsamen für die Haut

Darüber hinaus können sich Leinsamen aber auch auf das Hautbild positiv auswirken. Zu unterscheiden ist bei der Anwendung, dass das Nahrungsmittel zum einen konsumiert werden, zum anderen aber auch äußerlich zum Einsatz kommen kann. Gerade bei Akne und Pickel, aber auch trockener Haut gelten die Samen als effektiv. Eine optimale Wirkung soll erzielt werden, wenn der Verzehr um Umschläge und Masken mit Leinsamen ergänzt wird.

Durch die entzündungshemmende Wirkung auf die Haut, soll sich diese entspannen und die Poren verkleinern.

Dank der Verkleinerung kann Akne schnell behandelt werden.

Wirkungsvielfalt von Leinsamen

Während die Samen als Nahrungsmittel also eine entzündungshemmende Wirkung im Magen-Darm-Trakt aufweisen und Hautprobleme mildern, wirken sich die Inhaltsstoffe aber noch auf weitaus mehr gesundheitliche Aspekte aus:

  • Cholesterin: Werden Leinsamen regelmäßig verzehrt, kann sich das auf den Cholesterinspiegel senkend auswirken. Diese Wirkung ist auf den Inhaltsstoff Lingin zurückzuführen. Dabei handelt es sich um eine Substanz, die dem weiblichen Geschlechtshormon ähnelt.
  • Herz-Kreis-Lauf-Probleme: Vor allem die in Leinsamen enthaltenen Omega 3-Fettsäuren haben einen positiven Effekt auf das Herz-Kreislauf-System. Auch Zuckerwerte können durch eine regelmäßige Einnahme positiv beeinflusst werden.
  • Stärkung des Immunsystems: Durch die bereits genannten Omega-Fettsäuren sind Leinsamen der perfekte Lieferant zur Stärkung des Immunsystems. Durch die Einnahme soll der Körper also weniger anfällig für Krankheiten sein. Darüber hinaus sollen sich die Samen auf die Zellenergie positiv auswirken.
Dosierung von Leinsamen

Leinsamen können ihre volle Wirkung nur bei einer langfristigen Einnahme entfalten. Dazu muss das Nahrungsmittel allerdings richtig dosiert sein. Allerdings ist der Konsum von Leinsamen von Kindern unter 12 Jahren nicht zu empfehlen. Ein Verzehr sollte lediglich in Absprache mit dem behandelnden Kinderarzt erfolgen. Jugendliche und Erwachsene sollten täglich maximal 45 g zu sich nehmen. Dies entspricht etwa drei bis vier Esslöffeln täglich. Experten empfehlen, das Nahrungsmittel morgens, mittags und abends zu verzehren – also zu jeder Tageszeit einen Esslöffel. Wer Leinsamen nur morgens zu sich nehmen möchte, kann die volle Dosierung von vier Esslöffeln bereits zu Tagesbeginn ausschöpfen.

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