Anwendungsgebiete Leinsamen

Anwendungsgebiete Leinsamen

Anwendungsbereiche Leinsamen

Viele Menschen verwenden zu einer Diät Leinsamen. Was aber sind weitere Anwendungsgebiete Leinsamen? Da die Samen im Darm aufquellen, tragen sie zu einer guten Verdauung bei. Die wirksamen Inhaltsstoffe befinden sich dabei in den Samenschalen. Zudem lassen sich hier zahlreiche Schleimstoffe finden. Dies sind unter anderem Zucker aus Galactose, Xylose und Galacturonsäuren.
In Leinsamen steckt aber noch viel mehr. Denn zu finden sind auch

  • Ballaststoffe
  • Eiweiß und
  • fettes Öl.
@ Verena Münch  / pixelio.de

@ Verena Münch / pixelio.de

Was bewirkt Leinsamen?

Wer Leinsamen zu sich nimmt, fördert in erster Linie seine Verdauung. Schleimstoffe, die als Quellmittel fungieren, binden im Darm Wasser. Somit wird der Darminhalt mehr und die Verdauung funktioniert um einiges besser.
Die Öle wirken außerdem als eine Art Schmiermittel und beschleunigen den Transport des Darminhaltes. Leinsamen wird als pflanzliches Mittel bei Verstopfung empfohlen.

Anwendungsgebiete Leinsamen gegen einige Krebsarten?

Experten sind sogar der Meinung, dass Leinsamen Krebs vorbeugen kann. Hierunter fallen zum Beispiel

  • Prostata-
  • Dickdarm- oder
  • Brustkrebs.

Leinsamen wird zudem nachgesagt, dass er gesundheitsfördernde Aspekte hat.

Diejenigen, die Leinsamen für sich entdecken möchten, sollten jedoch keine Wunder erwarten. Denn eine Wirkung macht sich spätestens nach zwei bis drei Tagen bemerkbar. Zudem muss der Flüssigkeitshaushalt stimmen. Pro Tag sollten es nicht weniger als 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit sein. Empfohlen werden Wasser, Saftschorlen und ungesüßte Tees.

Weitere Anwendungsgebiete Leinsamen

Leinsamen kann noch viel mehr. Denn auch bei einer Magen- und Darmschleimhautentzündung ist seine Wirkung nicht zu verachten. Auch wenn Dickdarmschäden vorliegen, verursacht durch einen Abführmittelmissbrauch, kann Leinsamen hilfreich sein. Da die Tätigkeit des Darms durch den Missbrauch geschädigt wurde, kann Leinsamen helfen, ihn wieder zu aktivieren.
Zudem wird Leinsamen eine entzündungshemmende Wirkung auf die Haut nachgesagt. Dazu muss er lediglich zur äußeren Anwendung kommen. Es wirkt reizlindernd, wenn der Samen aufgetragen wird. Natürlich muss dieser im Vorfeld mit Wasser aufgequollen werden.
Als Breiumschlag werden 30 bis 50 Gramm zerquetschte Leinsamen in 250 ml Wasser erwärmt, bis sich ein schleimiger Brei gebildet hat. Dieser kann dann auf die betroffene Hautstelle aufgetragen werden.

Menschen mit

  • einem Darmverschluss
  • verengter Speiseröhre oder
  • einer akuten Magen-Darmerkrankung

sollten auf die Anwendung von Leinsamen verzichten. Andere Nebenwirkungen sind bei einer korrekten Einnahme nicht zu erwarten.
Um sicher zu gehen, dass sich Leinsamen mit eventuell anderen Medikamenten verträgt, empfiehlt sich den Hausarzt zu befragen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Wirkung anderer Arzneimittel ansonsten beeinträchtigt werden kann.

Leinsamen zur Gewichtsreduktion

Abnehmwillige können Leinsamen bei einer Ernährungsumstellung wählen. Sie unterstützen die Abnahme, indem die Verdauung angekurbelt wird. Allerdings sollte der Körper langsam daran gewöhnt werden. Ein bis zwei Esslöffel pro Tag sind ausreichend, wobei eine langsame Steigerung der Menge möglich ist.

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