Wirkung von Leinsamenöl

Wirkung von Leinsamenöl

Leinsamen in Form von Öl

Leinsamen haben eine Vielzahl gesundheitsfördernder Eigenschaften. Sie müssen dabei aber nicht unbedingt als Samen konsumiert werden. Öl, welches aus diesen gewonnen wird, besitzt ebenso wirkungsvolle Inhaltsstoffe. Nachfolgend wollen wir beleuchten, gegen welche Krankheiten Leinsamenöl wirksam sein kann.

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@ Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Heilende Wirkung bei Osteoporose

Die Einnahme von Leinsamenöl soll eine positive Wirkung auf die Knochenstruktur haben. Dies zeigt eine Studie, welche in der Zeitschrift International Journal of Food Safety, Nutrition and Public Health publiziert wurde. Somit kann sich das Öl also auch bei Osteoporose heilend auswirken. Der Grund dafür liegt darin, dass die Mineraldichte durch die Einnahme von Leinsamenöl verbessert werden kann. Nicht nur die Symptome der Krankheit lassen sich somit mildern, auch kann dieser vorgebeugt werden.

Wechselwirkung zwischen Knochengesundheit und Diabetes

Auch Wissenschaftler in Kairo befassten sich mit der Möglichkeit, Osteoporose mit Hilfe von Leinsamenöl vorzubeugen. Mer Havi und seine Kollegen haben dabei aber vor allem die Auswirkung von Diabetes auf die Knochenstruktur im Blick gehabt. Zur Erforschung mischten sie 70 Albino-Ratten Leinsamenöl in ihren Ernährungsplan bei. Sie gliederten die Tiere in vier Gruppen:

  • Die Kontrollgruppe bestand aus gesunden Albino-Ratten.
  • Eine weitere Gruppe hatte Diabetes und
  • der dritten Gruppe wurden die Eierstöcke entfernt, um die Menopause zu simulieren.
  • Die letzte Gruppe zeichnete sich durch eine Kombination aus entfernter Eierstöcke und Diabetes aus.

Um die Wirkung von Leinsamenöl zu testen, bekamen einige Ratten normales Futter und andere erhielten einen Nahrungsplan mit Leinsamenöl. Bereits nach zwei Monaten wurden Blut- und Urinproben auf den Wachstumsfaktor 1 (IGF-1) sowie den Wert des Osteocalcins untersucht.

Die zweite Untersuchungssubstanz ist ein Calcium, welches Protein bindend und somit für die Mineralisierung der Knochen verantwortlich ist.

Ergebnis der Forschung

Beide Werte konnten bei den Ratten, welche an Diabetes erkrankt waren, kaum nachgewiesen werden. Somit konnten die Forscher davon ausgehen, dass sie an Knochenschwund litten. Allerdings pendelte sich der Wert des Wachstumsfaktors mit der Einnahme des Leinsamenöls in einem Normalbereich ein. Ebenso nahm der Wert Osteocalcin einen normalen Wert an. Darüber hinaus stellten die Wissenschaftler fest, dass der Spiegel von Desoxypyridinolin, ein chemischer Stoff, der mit Osteoporose in Verbindung gebracht wird, sank. Somit gilt Leinsamenöl als nicht nur wirksam gegen Knochenschwund, sondern auch Diabetes. Die Vermutung liegt darin, dass der Schutz der Knochen aufgrund der enthaltenen Omega-3-Fettsäuren eintritt.

Jedoch äußern die Forscher, dass es noch weitere Studien bedarf, um diese Vermutung zu bestätigen.

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